VON: PRESSESTELLE BG RENTROP BONN
Kategorie: 2. DBBL
Schon in der vergangenen Woche in Quakenbrück sollten endlich wieder 2 Punkte eingefahren werden. Doch dabei stand sich das Rentrop Team in erster Linie selbst im Weg.
Die Probleme schienen im Training abgearbeitet zu sein. Deshalb sollte es zu Hause gegen Bielefeld endlich klappen. Aus der Sicht von Coach Suciu und Teammanager Modrack eine machbare Aufgabe. Doch schon im ersten Viertel stand man nach nur 10 Minuten mit leeren Händen da. Nach nur 4:18 fragte man sich mit Recht, wie man endlich erfolgreich punkten kann. Der Korb der BG Damen schien trotz gut ausgespielter Offensivaktionen wie vernagelt.
Erst im 2. Viertel gelang es, die Situation ein wenig zu verbessern. Dies vor allem durch eine konsequent auftretende Anja Nussbaum. Suciu: „Anja hat immer im richtigen Augenblick die notwendigen Impulse gesetzt und insgesamt ein tolles Spiel gezeigt“. Nach der Halbzeit sollte nun mit aller Macht das Spiel gedreht werden. Doch die Verteidigung war nicht konsequent genug.
Nur 14 Punkte zu erzielen und dabei 26 Punkte zu kassieren, reicht eben nicht. Auch wenn das Motto der BG in diesem Jahr lautet: „Erfahrung in der Liga sammeln“, möchte man dennoch den einen oder anderen Sieg einfahren. Erst im Schlussviertel begannen die Rentrop-Damen zu kämpfen und erwirkten ein 23:23. Dies wiederum mindert nicht die Enttäuschung über das gesamte Spiel. Wohl aber eine bestimmte Spielerin die in diesem Match über sich hinaus gewachsen ist. Coach Suciu: „Sera hat heute wirklich eine tolle Leistung gezeigt. Ich kenne sie seit 10 Jahren, und sie hat viele gute Spiele gemacht, aber dieses war das beste Match von ihr, was ich je gesehen habe. Es freut mich für Sera und ich bin wirklich stolz auf sie, vor allem weil sie eine von „meinen“ Telekom-Mädchen ist. Barbara und Sera haben sehr gut harmoniert. Hier hat man die Klasse von Barbara gesehen. Wenn es bei ihr selbst nicht so richtig läuft, kann sie andere sehr gut in Szene setzen.“
Gut für den Coach, dass er trotz eines eher bescheidenen Spiels noch die positiven Sequenzen erkennen kann. Es bleiben nun 3 Wochen Zeit, die Frustration abzuschütteln und mit neuem Mut nach Hamburg zu Reisen. Der Gegner aus Rist Wedel ist schon ein paar Nummern schwieriger und darüber hinaus sehr heimstark.
Pressestelle BG Rentrop Bonn